„Ich merke gerade, wie toll das ist …“

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Weitere Zwischenmeldung auf der asymptotischen Annäherung an die offene Beta-Phase

1. Neue Features

OMG ist die bekannte Abkürzung für „oder mit Geduld“, ein Allheilmittel, wenn es nicht sofort und ganz schnell geht und es irgendwo hakt.

Und natürlich hakt es immer irgendwo.

Doch in den letzten Wochen hatten wir viel Fahrtwind in den Haaren, so dass dann plötzlich einige Features schnell, schön und fest einmontiert waren. Clip-Integration, Foto-Integration, Chronik, ganze Abschnitte spielend leicht verschieben, Team-Mail, gerade heute morgen die Meldung, dass “Fußnoten” bereits auf dem Test-Server implementiert sind …

2. Der Komfort wächst, Usability müssen wir nachjustieren

Überhaupt waren wir fleißig. Unter anderem im Streben nach Komfort, Einfachheit und Nutzerfreude. Da ist einiges Schöne passiert. Andererseits ist der Aufgabenzettel wieder um ein paar Punkte länger geworden.

Das ist eine Folge, wenn man sich am „Usability-Testessen“ beteiligt. Wunderbares Focus-Gruppen-Verfahren in entspannter Atmosphäre, das valide Erkenntnisse produziert. Es riecht nach Pizza und Technik und tut nicht weh, nur ein bisschen.

Ich könnte jetzt darüber philosophieren, wie wichtig für allen Fortschritt das fremde freundliche Auge ist, ich bleibe aber beim Thema Gebrauchbarkeit– die graphisch-funktionelle Nutzererfahrung. Da müssen wir ein paar Punkte nachdiskutieren, umstellen, umgestalten, auf Weltniveau bringen. Insbesondere das oberste Ordnungsprinzip “Thema” erschließt sich der bloßen Intuition noch nicht in 5 Sekunden. Lässt sich aber machen.

3. Wir sind jetzt auch auf Youtube

Fotos könnt ihr übrigens in write2gether einfach per „herüberziehen & abwerfen“ in eure Texte einfügen. Dazu hier ein Clip (wir hätten ihn gerne in die Länge gezogen, aber der Vorgang geht nun einmal einfach und schnell).

 

Klare Sache: Bilder und Videos, die ihr in eure Arbeiten eventuell einmal einbauen möchtet, könnt ihr einfach (schon wieder dieses Wort) in die Anwendung hochladen (ist also nebenbei auch ein Fotospeicher) und dann bei Bedarf mit einer rasend schnellen Bewegung im Text abwerfen und zurechtzuppeln.

4. Die künstliche Intelligenz wird geschmeidiger und entwickelt sich langsam Richtung Hochbegabung

Viele Überlegungen drehten sich auch um die Semantik. Semantik wird auch als NLP bezeichnet (Natural Language Processing) und das ist aus Sicht eines Computers ein Ozean an Kompliziertheit. Da sind Mathematik, Statistik, Algorithmen gefragt.

Das Chaos befindet sich in intensiver Bearbeitung. Weltweit. Mit einem regionalen Schwerpunkt im Darmstadt-Mannheim-Kaiserslautern-Saarbrücken-Gebiet. Dort knobelt eine wachsende Szene von Informatikern, Mathematikern und Computerlinguisten daran herum.KarteComputerlinguisten

Wenn  sich jemand damit beschäftigen möchte: Es gibt eine Fülle an Open-Source- & Commercial-Tools für den Start. Die Lösung, die man sich damit bastelt, hängt davon ab, was man genau erreichen will. In Zukunft, sagt man, wird Search ein Gespräch mit dem Computer sein. Google Now, Siri, Cortana und so. Und Umfragen erübrigen sich, weil sich jede Frage beim Blick auf den semantischen Social-Media-Echtzeit-Monitor von allein beantwortet.

Und wenn ihr eine Information sucht und wisst nicht einmal genau, welche das sein könnte, dann wird dermaleinst write2gether euch diese Info liefern. Direkt auf den digitalen Schreibtisch.

Unsere Ziele sind also etwas Spezielles, Richtung „Discover Services“. Die kontextaktive Suche in Texten – finden, was einem gerade in diesem Moment beim Schreiben mit Wissen, Informationen oder Gedanken weiterhilft.

Wir sehen das als Perspektivthema. Es wird sich weiter entwickeln, während wir die Lösung für write2gether glatt ziehen, das heißt „a cowboy’s work is never done“.

Wir haben jetzt auch zusätzliche, extrem großartige Hilfe für das Thema Computerlinguistik gefunden. Die vor einer Woche aufgespielte Entwicklungsstufe hat schon an Präzision zugelegt, wird noch weiter „getweakt“, ergänzt, umgemodelt.

5. Thema Content: Alles, was ihr habt, und noch viel mehr

Demnächst dürft ihr dann alles, was ihr zum Arbeiten gerade braucht, in die Maschine einladen und dann habt findet ihr immer alles ganz schnell wieder, seitengenau, auch die Informationen, nach denen zu suchen euch selbst gar nicht mehr eingefallen wäre.

Und noch viel mehr, sobald Verlage hinzukommen. Das kann ja sinnvoll sein, wenn man zum Beispiel mit einem Klick zu Wissen kommt, das man sonst wahrscheinlich nicht gefunden hätte. Content as a service …

Wir haben deshalb in den letzten Wochen einige freundliche Gespräche geführt und in nächster Zeit kommen noch einige hinzu.

Jemand, der sich zum ersten Mal mit der Anwendung in der Testumgebung beschäftigte, sagte nach 17 Minuten endlich das Erlösende: „Ich merke gerade, wie toll das ist …“ Das merken hoffentlich bald noch mehr Menschen. Und hoffentlich schon nach 5 Minuten. Die erkannten Stolpersteine räumen wir ja  schon weg.

6. Ein bisschen Hoch-Technologie muss sein

Vielleicht bloggt Florian demnächst mal eine Runde für Technologen über die Probleme, an denen er am Backend herumknobelt. Wie geht das, wenn 1 Million User an einen googlehaft großen Index eine Suchanfrage richten, ohne dass die Maschine langsamer wird?

7. Aktualisiertes Timing

Wir arbeiten noch an einigen Details, die wir zum Starten für unerlässlich halten. Nach neuesten Zielsetzungen könnten wir dann kurz nach Mitte August das Beta-Rollgitter hochziehen.

8. Kollaborations-Tools sind mehr als eine Mode

Alles, was sich im Browser abspielt und in der Cloud gepeichert wird, entwickelt Funktionen, die Menschen verbinden. Solche Funktionen sind auch in den Unternehmen gesucht, weil die Wirtschaft intern und extern kooperativer und kommunikativer wird. E-Mail als der Hauptkanal wird dabei immer problematischer. Der Kanal ist – wer weiß das nicht – übernutzt. Von write2gether wird es daher auch eine Version für die Private Cloud von Firmen geben, und aus einem sehr großen Unternehmen (über 20 Mrd. Umsatz, rund 70.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) haben wir bereits 4 Unterschriften und 1 Zusage, die Anwendung ausführlich zu testen. Wird spannend und so oder so nützlich sein.

9. Denkt doch einmal beim nächsten Kaffee, den ihr zum Schreiben braucht, an die vielen Tassen Kaffe, die ihr mit write2gether sparen könnt

Kaffee ist eines der wichtigsten Konzentrations-Placebos für alle, die sich mit schwierigen Formulierungen und langen Gedankenketten herumschlagen. Nach unseren Berechnungen benötigt man künftig pro 5 Seiten Text rund 4 Tassen Kaffee weniger, weil man bei write2gether automatisch immer bei der Sache bleibt und insgesamt schneller vorankommt. Legt man den Preis eines “Filterkaffe Grande” von Starbucks zugrunde (2,45 €), ergeben sich selbst bei guten Schreibern jährliche Einsparungen von bis zu 1.764 €. Schätzungsweise. Demnächst hoffen wir, dass wir das im User-Feedback bestätigt bekommen.

10. Was heißt denn demächst?

Ab zweite August-Hälfte sollte das mit dem Kaffeesparen beginnen. Solltet ihr bis Ende August nichts wieder von uns an dieser Stelle gehört haben, muss etwas Kompliziertes passiert sein.

PS. Wir erwarten täglich das Eintreffen einer Finanzspritze in Höhe von 1 Million Euro, aber jeden Tag vergebens. Das hält uns aber auch nicht auf. “Während die anderen gefeiert haben, haben wir gearbeitet.” (Oliver Samwer)

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