Status vom 126. August: 7 x Neuheiten und 8 x viel Arbeit

write2gether.de

Warum so lange kein Wort? Etwas Schlimmes ist nicht passiert. Es ist nur so: Die Dinge sind im Fluss. Und wir wollten beim Innenausbau noch ein paar Ideen vorziehen, statt sie erst in Release 2 oder 3 zu bringen.

Deshalb haben wir den August 2015 getweakt – jetzt haben wir eben einen längeren August.

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Mehr Projektvolumen pro Monat durch Kalender-Extrusion – wirklich undenkbar, dass sich in 10 Jahren so viel ändert wie bisher z.B. in 30 Jahren?

Mathematisch ist so eine extended version kein echtes Problem. Geht per Kalender-Extrusion: Auswalzen der Monatslinie, so dass eine Fläche entsteht. Und dann die Fläche in den Raum expandieren. Schon hat man einen Monat, der mehr Projektvolumen fassen kann als je zuvor.

Resultat: Wir sind in den vergangenen paar Wochen große Schritte vorwärts gekommen. Gehen wir 7 davon kurz einmal durch.

1. Schritt: Ein neuer Clip   

Hier wird alles etwas klarer. Wobei wir es hier etwas klarer an die Adresse von Unternehmen erzählt haben.

Das ist übrigens nicht etwa nur graue Theorie. Ab Februar arbeiten wir mit einem nicht ganz kleinen Unternehmen an unternehmenspezifischen Use-Cases. Und ein weiteres Unternehmen aus der Beratungsbranche ist ebenfalls interessiert.

2. Schritt: Die Bedienbarkeit wie Katzenfell

Ausgedacht, entworfen, diskutiert, gecodet, dikutiert, noch mal gecodet … Man kennt diese Agilität von Partys: Wenn einer ein Fass aufmacht, kann es intensiver werden. So war das bei uns mit der Bedienbarkeit, als wir eine grundlegende Neusortierung der Funktionen und der graphischen Gestaltung angegangen sind.

Generell nehmen wir Äußerlichkeiten vorläufig noch nicht so wahnsinnig wichtig, aber schöner sind mittlerweile diese Punkte:

a) Alles ist jetzt etwas intuitiver und aus sich heraus verständlich, fast so intuitiv, als ob Ihr eine Katze streichelt oder ein Butterbrot schmiert (klar, dies ist ein klein wenig übertrieben.)

b) Die Bedienelemente brauchen weniger Platz, so dass Ihr mehr Aktionsfläche habt.

c) Der Look trendet jetzt Richtung latest fashion, auch wenn wir am Wettbewerb um die fröhlichste GUI noch nicht teilnehmen können.

3. Schritt: Die Togetherness-Evolution erfasst das Publizieren

Wenn Ihr schon im Browser schreibt, warum dann nicht gleich mit der Option der Direkt-Veröffentlichung? Diesen Planungspunkt wollten wir später umsetzen, Mitte August dachten wir: Ach, machen wir das doch jetzt gleich im August.

Jetzt haben wir die Publikationsfunktion für  sehr schön geklärt – Publishing-as-a-button funktioniert.

Wofür? Warum? Wieso? Weil es unserer Mission entspricht.

Natürlich gibt es schon medium.com, Blogs zzgl. 10.399 Cloud-Applikationen, wo Ihr etwas “für Freunde freigeben” könnt (übrigens ein tiefsinnig-doppelsinniger Begriff im Zusammenhang mit Publizieren).

Wir wollen aber (unter anderem) die Togetherness-Evolution fortführen. Dies geschieht zum Beispiel, indem WRITE2GETHER schon für die Entstehungsphase die Zusammenarbeit ermöglicht, vor dem Publizieren. Ihr könnt, aber müsst nicht mehr verinselt vor Euch hin arbeiten.

  1. Gemeinsam an einem Text arbeiten (helfen, beraten, “Co-Authoring” etc.) …
  2. … und dann auch mühelos gemeinsam publizieren.

Das sieht beispielsweise so aus:

Joint-Publishing

Von der Co-Autorschaft zum Co-Publishing ist es nur ein Klick auf “Extras > Publizieren”.

Hier sind es nur zwei, es könnten aber auch 10 Blogger 1 Beitrag gemeinsam veröffentlichen. Oder 8 WissenschaftlerInnen ein Schnell-Buch machen zu “Taktik-Schemata der Deutschen Fußballnationalmannschaft” oder was auch immer.

Sonst macht Euch “social media” immer als Individualpersonen haftbar (und für die Werbung ansprechbar). Sämtliche “Social”-Angebote beruhen auf dem Heldenprinzip und machen Einzelmenschen sichtbar (was viele psychologische Schwierigkeiten zur Folge hat).

  • Das Zereinzeln widerspricht dem Grundimpuls des Webs, Menschen zusammenzubringen.

Wir evolutionieren das.

Bei uns könnten Silvia Neid, ArminNassehi und “Elf Freunde” endlich auch online gemeinsam schreiben, z.B. über “Internationale Fußballpolitik” (dass es die gibt, wird ja immer sichtbarer). Und sie können das dann in punktueller Koalition veröffentlichen.

Vor dem Raushauen nicht allein zu sein, ist aber sowieso einfach praktisch. Es kann …

  1. die Qualität verbessern,
  2. vielen Menschen das Schreiben & Veröffentlichen erst ermöglichen, die ihre Geschichte nicht allein erzählen könnten,
  3. das Auffinden von Flüchtigkeitsfehlern um mehrere Tage beschleunigen,
  4. überflüssige Artikel verhindern,
  5. Argumente vollständiger bedenken.
  6. Und so weiter und so fort.

Ab demnächst könnt Ihr also Zweifel in Produktivität verwandeln, indem Ihr Euch freundliche Blicke leiht oder kluge “Challenger” und Formulierungshelfer hinzuholt, bevor Ihr das Geschriebene an die Flut von Gemeinheit, Unverständnis und Ignoranz sowie an den Google-Index preisgebt.

4. Schritt: Ein weltweit ungelöstes Kommentarfunktionsproblem lösen

Es existiert ein logisches Problem mit Kommentaren, wenn diese mit veränderlichen Texten verbunden sind. Nämlich: Was passiert eigentlich mit Kommentaren, wenn sich der Text, auf den sich ein Kommentar bezieht, ändert oder gar verschwindet?!

Erste Möglichkeit: Die Kommentare verschwinden unwiederbringlich (z.B. in Word). Das ist eine Möglichkeit mit den entsprechenden Nachteilen für die längerfristige, mehrstufige Arbeit.

Zweite Möglichkeit: Bei „authorea.com“ liegen die Kommentare neben dem Text quasi in einer eigenen Schublade, die zwar nicht einfach verschwinden kann, die aber auch nirgends hingehört. Irgendwann sind das völlig verwaiste, sinnlose Schnipsel. Google docs macht es so ähnlich – die Kommentare bleiben, der Sinn verschwindet.

Dritte Möglichkeit: Der eventuell gelöschte oder geänderte Text bleibt automatisch beim Kommentar als Zitat erhalten, wortwörtlich so, wie er lautete, als er kommentiert wurde. Und so macht es write2gether.

Vorteil: Diskussionen und Kontexte bleiben erhalten und sind auch Jahre später noch genauso wieder einzusehen, auch wenn die zugehörigen Textstellen im Text nicht mehr existieren.

5. Schritt: Die Profilfunktionen einbauen

WRITE2GETHER wird Vernetzung ermöglichen, also ein gewisses Sozialleben unter Schreibern, Autoren, Fachleuten.

Dies auch deshalb, weil wir noch an einigen Visionen herumplanen, die sich durch die Verzahnung von Funktionen und Schreibern aller Art, Branchen und Kompetenzen ergeben.

Wir haben dafür jetzt die Grundlagen dafür geschaffen. 2016 öffnen sich nun die Fenster für einige spannende Entwicklungen.  

6. Schritt: Verbesserungen in  der Semantik

Semantik, selbstlernende Algothithmen, der Einbezug von Kookkurrenzen und sozialen Faktoren in das Relevanzranking, von strukturierten Daten und externem Content – Moment, ist das noch verständlich?

Macht nichts. Das sind Themen für ziemlich komplexe und verschachltelte Algorithmen, für Forschung & Entwicklung und technisch der spannendste, wichtigste, zukunftsträchtigste Teil an WRITE2GETHER.

Dieser Teil sorgt am Ende jedenfalls ganz automatisch dafür, das Euch bei Bedarf immer direkt die Stellen und Infos zu Hilfe kommen, die Ihr gerade am wahrscheinlichsten benötigt. Und nicht nur “lies mal hier das Buch”, sondern “lies mal hier die Seite 215″.

  • Das System recherchiert IN eigenen und externen Dokumenten und weist dann auf die besten Ergebnisse hin.

Ihr dürft es auch Wissensmanagement nennen. Oder Möglichkeit zur gemeinsamen Wissensanhäufung, um Wissen leichter, gezielter und brauchbarer zur Verfügung zu haben.

Also nicht mehr so:

Laptopgefährdende Sitzplätze

Darüber könnte das Techniktagebuch auch einmal schreiben – dass man mit Tumblr auf Tumblr nicht einmal die Überschriften in Tumblr findet.

Wenn man den Begriff “Laptopgefährdende Sitzplätze” nun zufällig genau im Kopf hat, hilft die Google-Suche.

Besser geht es mit WRITE2GETHER. Sie schreiben zum Beispiel an einem Text über “ungewöhnliche Sicherheitsprobleme beim Umgang mit Alltagstechnologien” – und wenn nun der Tumblr-Blogger seinen Beitrag auch in write2gether “hineingeworfen” hätte, dann kann er in einer Recherche auftauchen, wenn es gerade zu passen scheint.

RechercheLaptop gefährdet

Nicht nur Keyword-Suche, sondern semantische Suche – so stoßt Ihr auf Input, wenn ihr in Eurem Text einen Absatz markiert.

Je mehr Menschen Ihre indizierten Dokumente “freigeben” (und das heißt nicht gleich publizieren, sondern lediglich importieren), desto mehr helfen sich Menschen still und mühelos bei der “Wissensarbeit”.

Die Entwicklung geht bei unserer Semantik-Lösung weiter, wir spielen alle paar Woche Verbesserungen auf und 2016 wird in diesem Bereich noch mehr Agilität aufkommen.

7. Schritt: Raus kommen an die frische Luft

Beta-Start ist mal wieder ernsthaft in Vorbereitung. Es gibt noch ein paar praktische Dinge zu erledigen. Das neueste Timing lautet heute in drei Wochen, also gegen Ende Januar.

Und da gibt es noch einige Pflichtpunkte, die abgearbeitet werden müssen.

Dann aber ist bald Betastart.

Ihr könnt dann bitte ausprobieren, begutachten, Nachforderungen stellen, sharen.

(Und heute schon könnt Ihr Fragen stellen in der hiesigen Kommentarfunktion.)

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